#15 – Stefanie

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In dieser Episode habe ich das große Vergnügen, mit der Spaziergängerin und Dichterin Stefanie Sargnagel zu plaudern. Zur Sprache kommen unter anderem: Ihre Lesereise durch Deutschland, die rhetorischen Herausforderungen von Battle-Rap, sowie unsere persönlichen Theorien darüber, wie man Schulen umgestalten sollte, damit sie möglichst wenige Arschlöcher hervorbringen.

#14 – Max

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Mein 14. Gespräch fand auf der Insel Malta statt, wo ich meinen alten Freund Max besuchte, der vor zwei Jahren dorthin ausgewandert ist. Neben den Gründen, die ihn zu diesem großen Schritt bewegten, entlocke ich ihm Details über seine Tramperphase, erfahre, was »Contact Improvisation« ist und spekuliere mit ihm über den Zusammenhang von Geometrie und Religion.

#13 – Klaus

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In dieser Episode plaudere ich mit Klaus Cornfield, dem unermüdlichen Kopf von »Orchestre Miniature in the Park«, »Katze« und »Throw That Beat in the Garbagecan!«, sowie Urheber der Reihe »Kranke Comics« über sein 30 Jahre währendes Musiker- und Zeichnerdasein, die krampfhaft vermiedene Sexualität von Disneyfiguren und die Wichtigkeit, als Künstler in Sachen Peinlichkeit absolut schmerzfrei zu sein.

#12 – Annette

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Die zwölfte Partie "Pingpong mit Pauli" spiele ich mit meiner Verlegerin Annette Köhn, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Welt mit Comics, bebildeter Literatur und anderen "fein illustrierten Machwerken" zu verzieren. Zur Sprache kommen: Annettes Größenwahn, ihre Diplomarbeit namens "PupsPopelPipiKack", der innerer Kampf gegen die Niedlichkeit und ihre Zeit als Kinderbuch-VIP in Vietnam.

#11 – Johannes

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Das Sujet dieser Episode ist der Musiker Johannes Lauxen, der seiner Zunft sowohl als Solokünstler als auch in Gestalt von »Denticles«, »Rubbert Twist« und der jüngsten »knertz«-Perle »Jump & Run« alle Ehre macht. Ich erhalte Einblick in sein Handwerk des Hip Hop-Beats-Bauens, schnacke mit ihm über unironisches Gutfinden von Schnulzkram und erfahre, wie das Staubsaugen seiner Mutter seine Art zu musizieren prägte.

#10 – Adrian

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Was wäre die kulturelle Landschaft des Rhein-Main-Gebiets, besonders Darmstadts, bloss ohne Adrian? Einen ganzen Ticken schnöder, wage ich zu behaupten. Unter dem Titel knertz shows organisiert er seit mehreren Jahren beachtlich coole Konzerte, gentrifiziert schamlos mit anderen Rabauk_innen aus dem knertz-kollektiv das Industriegebiet Frankfurts, fotografiert vom Zufall geklebte Collagen und macht sich auch ansonsten sehr nützlich dabei, diese Welt unlangweiliger zu machen. Guter Grund für mich, ihn ausgiebig über sein Treiben auszuquetschen.

#9 – Gregor

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Im dieswöchigen Pingpong tausche ich mich mit meinem Ex-Mitarbeiter Gregor ausgiebig über unsere gemeinsame Mission aus, nämlich Kinder dahingehend zu manipulieren, dass aus ihnen kritische, liebe und wissbegierige Menschen erwachsen. Ausserdem packt er Storys über seine vielen beschissenen Nebenjobs aus dem Nähkästchen, erzählt mir aus eigener Erfahrung, wie Geldprobleme einem das Leben vergiften können und schwärmt auf rührende und echte Weise von der besten Person in seinem Leben. Wir sind dann gegen Ende ganz schön betrunken.

#8 – Robi

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In dieser Episode erzählt mir Robert Herz, wie er im zarten Alter von 10 begann, in einer Punkband zu spielen, mit 12 unter dubiosen Umständen das Imker-Handwerk erlernte und wie diese beiden Aktivitäten dazu führten, dass er heute Schlagzeuger der großartigen Band Okta Logue ist, sowie in Zusammenarbeit mit 16 Bienenvölkern eifrig und nachhaltig Honig produziert.

#7 – Sira

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Selbstmord, Depressionen, Psychopharmaka – das nur einige der erquicklichen Themen, die ich mit Sira streife, während ich sie über ihre Arbeit als Kognitive Verhaltenstherapeutin in einer Psychiatrie ausfrage. Worauf wir uns unter anderem einigen können: Es wäre schön, wenn man leichter ununglücklich sein könnte.

#6 – Naaman

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Ich freue mich honigkuchenpferdartig, diese Woche ein Gespräch mit dem Comicexperten Naaman Wakim präsentieren zu dürfen, in dem er mir voller Schmackes höchstinteressante Fakten und Anekdoten über den Gegenstand unser beider Profession um die Ohren haut. Ich erfahre unter anderem Details über seinen Alltag als Besitzer des einzigen und besten Comicladens in Darmstadt und mir klappt die Kinnlade herunter, als ich erfahre, dass im Deutschland der 50er Jahre noch systematisch Bücher verbrannt wurden.